
Unsere Bilanz für Neukölln
2024 – 2026
Gleichberechtigung
Wir kämpfen für Gleichberechtigung und echte Teilhabe!
Ob Notübernachtungsplätze für obdachlose Frauen, Förderung von Mädchenfußball oder konkrete Gewaltschutzangebote – wir setzen uns dafür ein, dass jede*r gleichberechtigt und sicher im Kiez leben kann.
Evas Obdach gerettet!
Notübernachtung für obdachlose Frauen
‚Evas Obdach‘ in Neukölln ist einer von sehr wenigen Notübernachtungsplätzen für obdachlose Frauen in Berlin. Als uns die Nachricht erreicht, dass gerade hier die Schließung droht, weil der Hauseigentümer den Mietvertrag nicht verlängern will, werden wir sofort aktiv – im Bezirk und auf Landesebene.
Unser gemeinsamer Druck trägt dazu bei, dass der Senat mit dem Eigentümer in Verhandlungen tritt. ‚Evas Obdach‘ wird durch den Ankauf des Hauses gerettet und bleibt langfristig erhalten.
Mädchenzentrum Szenenwechsel
Mädchenfußball – hell & sicher
Wir sorgen dafür, dass die jungen Kickerinnen vom Mädchenzentrum ‚Szenenwechsel‘ das ganze Jahr über auf dem lokalen Bolzplatz trainieren können.
In den Wintermonaten hatten die Spielerinnen bislang darauf verzichtet, weil der Platz keine Lichtanlage hat und sich die Mädchen dort im Dunkeln nicht sicher fühlten.
Dank unseres Antrags in der BVV wird das Bezirksamt aktiv, beteiligt sich erfolgreich am Gender-Budgeting-Wettbewerb des Senats – und holt die nötigen Mittel nach Neukölln.

Hilfetelefon-Angebote in bezirklichen Einrichtungen
Gewaltschutz für Mädchen & Frauen
Mit kleinen Mitteln den Gewaltschutz von Mädchen und Frauen vergrößern – die Abreißzettel auf Toiletten sind ein Beispiel dafür.
Die Abreißzettel geben Frauen die Chance, unbemerkt nach Hilfe zu greifen. Ein entscheidender Schritt, da familiäre Gewalt häufig mit Scham verbunden ist und Begleitung durch Partner oder Familienmitglieder den Zugang zu Hilfe erschweren kann.

Jahn-Denkmal in der Hasenheide
Emanzipative Erinnerungskultur
Friedrich Ludwig Jahn wird als ‚Turnvater‘ gefeiert – doch seine nationalistische, antisemitische und antifeministische Haltung wird oft verschwiegen. Deshalb muss das Jahn-Denkmal weg aus der Hasenheide!
Wir setzen auf weibliche Vorbilder wie die Neuköllner Turnerin Rosl Persson, die sich Anfang des 20. Jh. für Mädchen und Frauen im Sport einsetzte.
Der Antrag zur Umgestaltung des Denkmals wurde schon 2022 in der BVV beschlossen. Wir bleiben dran und kämpfen – auch mit vielfältigen Protestaktionen – dafür, dass der Beschluss endlich umgesetzt wird.




