Grüne Erfolge: Bezahlbares Wohnen

Jansastraße – Weichselstraße – RichiBrauni

Vorkaufsrecht

Trotz einer skandalösen Gesetzeslage ist es unserem Stadtrat Jochen gelungen, bei zwei Wohnhäusern das Vorkaufsrecht zu ziehen: Die Jansastraße 12 und die Weichselstraße 52 gehen wieder in kommunale Hand. Die Hausgemeinschaft kann bleiben – und die Mieten bleiben bezahlbar.

Im Fall „RichiBrauni“ reichte sogar die bloße Androhung des Vorkaufsrechts, damit der neue Verkäufer eine Abwendungsvereinbarung unterschrieb und die Mieter*innen auf absehbare Zeit bezahlbare Mieten behalten.

Aber leider stimmt auch: Bei den meisten Häusern in Neukölln kann das Vorkaufsrecht in seiner aktuellen Form gar nicht greifen. Es braucht daher dringend eine Neuregelung auf Bundesebene!

Verbot in Neukölln

Wohnen auf Zeit

Wohnen auf Zeit zu überteuerten Mietpreisen in schlauchartigen Mini-Zimmern – das ist Dank des Einsatzes unseres Stadtrats Jochen seit 2026 in Neukölln verboten.

Anzeigen à la: „600 € für 8 m² für die Dauer von max. einem Jahr“ – so etwas fand man zuletzt häufig im Bezirk. Damit kann aber das Ziel der in vielen Teilen Neuköllns geltenden Milieuschutzverordnung – die gewachsene Sozialstruktur in den Kiezen zu erhalten – nicht mehr aufrechterhalten werden.

Das Verbot wirkt: Wohnen auf Zeit ist jetzt kein Geschäftsmodell mehr in Neukölln. Ein großer Schritt im Kampf um Wohnungen mit normalen Grundrissen und zu bezahlbaren Preisen!

Neue Bauprojekte am Kiehlufer

Gemeinwohlorientiert Bauen

Filetgrundstücke wie am Neuköllner Kiehlufer sind heiß begehrt. Bei gleich zwei voneinander unabhängigen Bauvorhaben machen wir klar:

Neubau – ja, gerne. Aber mit klaren sozialen Kriterien!

Dazu gehören für uns: Der Fokus auf die Schaffung von mietpreisgebundenem Wohnraum, keine möblierten Wohnungen (die dann ein Vielfaches kosten), keine Ferienwohnungen und, wo möglich, Bereitstellung von Räumlichkeiten für soziale Träger – zu Preisen, die sich Neuköllner Vereine auch real leisten können.

Unsere beiden Anträge wurden in der BVV Neukölln beschlossen. Wir bleiben dran und kämpfen dafür, dass diese jetzt bei den neuen Eigentümern Gehör finden.

Schifffahrtkanal – Vollgut-Areal – PhilipMorris-Gelände

Soziale Stadtentwicklung

Auch die Orte, an denen wir in Neukölln arbeiten, uns treffen oder unsere Freizeit verbringen, sollen allen zugutekommen – gemeinwohlorientiert, ökologisch und nachhaltig.


Neuköllner Schifffahrtkanal: Der Kanal wird vom Land saniert. Wir fordern, sich dafür einzusetzen, dass dabei auch gleich öffentlich zugängliche Stege zum geselligen Verweilen am Wasser geschaffen werden. Stadt und Wasser für alle!

Kindl-Gelände: Das ehemalige Brauerei-Lager wird gemeinwohlorientiert ausgebaut. Über 25.000 qm Fläche, in denen Kultur, Begegnung und Austausch stattfinden kann. 

Unser Einsatz auf Bundesebene sorgt dafür, dass das Projekt eine Finanzspritze in Höhe von 12 Mio. € bekommt.

Im Bezirk unterstützt und begleitet unser Stadtrat Jochen die Genossenschaft Vollgut eG viele Jahre lang und konnte im März 2026 offiziell die Baugenehmigung für den Umbau des Gebäudes erteilen. So geht nachhaltige und sozial verantwortliche Stadtentwicklung!

Philip Morris-Gelände: Bei der Weiterentwicklung des Areals setzen wir uns dafür ein, dass sowohl ökologische Fragen – wie die Entsiegelung von Flächen und ein nachhaltiges Energiekonzept – als auch Nachbarschaftsinteressen –wie eine möglichst geringe Belastung durch Lieferverkehr – berücksichtigt werden. Unser Antrag wurde erfolgreich in der BVV beschlossen und dem neuen Eigentümer des Gebäudes vorgelegt. Wir bleiben hier auch weiterhin dran!