
Unsere Bilanz für Neukölln
2024 – 2026
Sozialer Zusammenhalt
Der neue Spielplatz für Kinder. Der Treffpunkt für Jugendliche. Die Unterstützung beim Ämtergang und die Hilfe für obdachlose Menschen. Wir schaffen Räume – für Jung und Alt.
Und wir stehen für ein buntes Neukölln, für Zusammenhalt statt Ausgrenzung. Deshalb engagieren wir uns für die Förderung jüdischen Lebens im Bezirk und setzen uns gegen Rassismus gegen muslimisch (gelesene) Menschen ein. Wir zeigen klare Kante gegen rechtsradikale Strukturen und bringen die Aufarbeitung kolonialer Neukölln-Geschichte voran.
Ombudsberatung
Nicht alleine beim Jobcenter
Eine neuartige Beratungsstelle soll Neuköllner*innen beim Gang ins Jobcenter beratend zur Seite stehen, bei Formularen und Anträgen unterstützen und in Konfliktsituationen vermitteln – unkompliziert, kompetent und direkt vor Ort.
Unser Antrag wurde in der BVV Neukölln erfolgreich beschlossen – jetzt setzen wir uns dafür ein, dass die Stelle schnell an den Start geht!

Schließfächer Teupitzer Straße
Obdachlosenhilfe
Ein kleiner Schritt für mehr Sicherheit und Würde für wohnungslose Menschen: Die kostenlosen Schließfächer in der Teupitzer Straße, direkt neben dem Obdachlosenhilfeträger Kubus.
Für Menschen, die auf der Straße leben, ist es oft unmöglich, persönliche Gegenstände sicher aufzubewahren. Wir geben ihnen ein Stück dieser Sicherheit zurück.

Rudower Fließ – Lessinghöhe – Stadion Britz-Süd
Neue Spielplätze, neue Sportflächen
Nichts bringt unseren Stadtrat Jochen so auf die Palme wie zu wenig Spiel- und Sportflächen in Neukölln!
Deshalb hat er dafür gesorgt, dass es mehr davon gibt – zum Beispiel an der Lessinghöhe und am Rudower Fließ.

An der Lessinghöhe konnten Kinder und Jugendliche ihre eigenen Ideen einbringen – das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Auf 7.400 qm entstanden moderne Sport- und Aufenthaltsflächen, inkl. Calisthenics-Anlage, Tischtennis- und Ballsportflächen sowie ein Spielplatz im Dschungel-Motto.

Der neue Spielplatz am Rudower Fließ bringt die Natur direkt auf den Platz: Von Biber über Frosch bis zur Libelle – Tiere, Pflanzen und Insekten begleiten die Kinder beim Toben auf dem Gelände.
Unser Stadtrat Jochen sorgt mit diesem neuen Angebot dafür, dass die Spielplatzversorgung im Ortsteil Rudow verbessert wurde.
Endlich geht’s los: Die Umlaufbahn und die Leichtathletikanlagen im Stadion Britz-Süd werden saniert! Dafür haben wir uns jahrelang eingesetzt!
Der gesamten Sportanlage drohte bereits die Vollsperrung, weil die Mängel einfach zu groß waren. Dabei ist der Standort enorm wichtig – für Vereine, den Schulsport und die vielen Neuköllner*innen, die hier einfach gern in Bewegung sind.

Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten jetzt endlich gestartet sind. Und setzen uns weiter mit Nachdruck für unsere anderen beiden Anträge ein, die bereits in der BVV beschlossen aber noch nicht umgesetzt sind: Zum einen, dass die Sanierung jetzt eng mit den Vereinen abgestimmt wird und zum anderen, dass vor Ort ein zusätzliches Funktionsgebäude mit Aufenthalts-, Umkleide- und Lagerflächen entsteht.

Soziale Angebote am Hermannplatz
Neue Jugendräume
Rund um den Hermannplatz fehlen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche – und mit den neuen Unterkünften für geflüchtete Menschen an der Hasenheide und in der Sonnenallee wird der Bedarf weiter steigen.
Gleichzeitig stehen im ehemaligen Karstadt am Hermannplatz große Flächen leer. Wir sagen: Macht daraus Jugendräume und Orte der Begegnung!
Diese Forderung haben wir als Antrag in die BVV eingebracht und bleiben hier am Ball!


Runder Tisch zur Förderung jüdischen Lebens – Runder Tisch gegen Rassismus gegen muslimisch (gelesene) Menschen
Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus
Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass in Neukölln ein Runder Tisch zur Stärkung jüdischen Lebens eingerichtet wird. Dort kommen Menschen jüdischen Glaubens, jüdische Einrichtungen, Organisationen, die sich gegen Antisemitismus engagieren und der Bezirk zusammen, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die jüdisches Leben und Kultur sichtbarer machen.
Unser Antrag zur Einrichtung eines Runden Tisches gegen Rassismus gegen muslimisch (gelesene) Menschen wurde ebenfalls erfolgreich in der BVV beschlossen – die Umsetzung läuft aber nur schleppend. Wir bleiben dran, denn viele Menschen in Neukölln erleben täglich antimuslimischen Rassismus, der ihre gesellschaftliche Teilhabe erschwert und Chancengleichheit, besonders im Bildungsbereich, einschränkt.

Völkermörderstein auf dem Friedhof Columbiadamm
Antikoloniale Gedenkkultur
Koloniale Verbrechen aufzuarbeiten, ist gelebte grüne Stadtpolitik. Mit einem erfolgreich in der BVV beschlossenen Antrag setzen wir uns dafür ein, dass der sogenannte „Hererostein“ – der sieben deutsche Soldaten ehrt, die zwischen 1904 – 1908 am Völkermord an den Ovaherero und Nama beteiligt waren – vom Garnisonsfriedhof am Columbiadamm entfernt und zur kritischen Aufarbeitung in ein Museum gebracht wird. Vor Ort soll stattdessen ein würdiges Gedenken an die Opfer des Völkermordes entstehen.

Die in direkter Folge vom Museum Neukölln initiierte Ausstellung „Buried Memories“ war ein erster wichtiger Schritt, um sich dem kolonialen Erbe Neuköllns zu stellen. Jetzt müssen weitere konkrete Maßnahmen folgen, der Stein muss endlich weg. Wir werden nicht locker lassen!
NS-Verbrechen ehemalige Landesfrauenklinik
Erinnern. Aufklären. Verändern!
An der ehemaligen Landesfrauenklinik in Neukölln wurden unter dem NS-Regime tausende Frauen zwangssterilisiert, Hebammen nach den Regeln der NS-Rassenhygiene ausgebildet und Zwangsarbeit geleistet. Heute ist das Gebäude ein normales Wohnhaus – doch die Erinnerung an diese Verbrechen fehlt.
Wir setzen uns dafür ein, dass sich das ändert! Unser erfolgreich in der BVV beschlossene Antrag fordert das Bezirksamt auf, ein würdevolles Gedenken zu ermöglichen.
Eine erste öffentliche Veranstaltung hat bereits stattgefunden – ein wichtiger Anfang. Jetzt müssen sichtbare Gedenktafeln und politische Bildungsangebote folgen, damit die Geschichte dieses Ortes sichtbar bleibt und uns als Mahnung dient: Nie wieder!
noAfD
Klare Kante gegen Rechtsextremismus
Klare Kante gegen Rechtsextremismus gilt für uns auch in der Bezirksverordnetenversammlung.
Sei es, wenn die AfD gegen eine Geflüchtetenunterkunft in Neukölln Stimmung macht. Oder wenn sie bei jeder öffentlichen Sitzung versucht, den Diskurs immer weiter nach rechts zu verschieben.
Wir halten dagegen. Klar und deutlich!





