
Über Daniela
Daniela ist zum Studium nach Berlin gekommen. In Neukölln fühlt sie sich zuhause, auch wenn sie jetzt im Nachbarbezirk wohnt. Sie interessiert vor allem die faire Nutzung des öffentlichen Raums und wie Neukölln für alle lebenswert bleibt. Und als studierte Agrarwissenschaftlerin: wie es dem Stadtgrün geht.
Du kandidierst für das Amt der Bezirksbürgermeisterin. Was willst du für die Menschen in Neukölln erreichen?
Neukölln ist ein vielfältiger Bezirk, der für unterschiedlichste Lebensentwürfe Platz bietet. Das soll so bleiben!
Deshalb werde ich mich als Bürgermeisterin einsetzen für Mieter*innen-Schutz, sichere alltägliche Wege im Bezirk und öffentlichen Raum, der Lebensqualität für alle bietet – auch in heißer werdenden Sommern.
Über welche grünen Erfolge in Neukölln freust du dich am meisten? Wo hat grüne Politik den Menschen vor Ort bereits geholfen?
Grüne Politik in Neukölln bedeutet: Politik für und mit den Menschen, die konkret das (Zusammen-)Leben verbessert. Vieles, was in Neukölln gelungen ist, geht aufs grüne Konto: wir haben unterstützt, dass das Tempelhofer Feld Freifläche für alle bleibt, unser Stadtrat Jochen hat die Hasenheide klimafit umgebaut, Bäume gepflanzt und mit Fahrradstraßen und verkehrsberuhigten Kiezen dafür gesorgt, dass es deutlich weniger Unfälle gibt. Und mit dem Neuköllner Modell, Milieuschutz und Vorkäufen für viele Menschen die Wohnung gesichert! Wir kämpfen auch für eine offene Gesellschaft und gegen Rassismus – dafür haben wir den Untersuchungsausschuss gegen die rechtsextremen Angriffe in Neukölln angeschoben, und schaffen Teilhabe!
Welche Begegnungen in Neukölln haben dich besonders geprägt?
Neukölln hat immer den Raum dafür geboten, dass sich Menschen einbringen. Und daraus ist vieles entstanden, was den Bezirk bereichert und Teilhabe ermöglicht: von der Bio-Brotbox für Berliner Erstklässler*innen, die in Britz gepackt wird, 48 Stunden Neukölln mit unzähligen Kulturangeboten und dem ehrenamtlich gestemmten Rixdorfer Weihnachtsmarkt bis zu Mitmachangeboten auf dem Feld – dank diesem vielfältigen Engagement ist Neukölln für alle zugänglich. Dass Räume und Infrastruktur für dieses Engagement auch in Zeiten knapper Kassen erhalten bleiben, werde ich auch im Neuköllner Rathaus streiten!
